Wolfshagen: Ein Ort aus Baudenkmalen

Denkmale kompakt- der Grenzort zwischen Brandenburg und Vorpommern ist ein Anziehungspunkt für kulturgeschichtlich Interessierte.

Schloßpark Wolfshagen
Schloßpark Wolfshagen
In Wolfshagen atmet fast jedes Haus Geschichte. Es dürfte wohl kaum einen zweiten Ort in Brandenburg geben, in dem auf so kleinem Raum so viele Baudenkmale stehen.

Wolfshagen ist einer der Orte, dessen Einwohner sich Anfang der 90-er Jahre für einen Länderwechsel nach Brandenburg stark gemacht haben, zu dem der Ort über Jahrhunderte gehörte. Heute ist Wolfshagen wieder ein "Grenzort" zu Mecklenburg-Vorpommern, so wie früher auch; aus dieser Zeit künden noch die Zollhäuser.

Das Adelsgeschlecht derer von Schwerin hat das Antlitz des Ortes geprägt. An dem nicht mehr erhaltenen Schloß befand sich ein Schloßpark, der von Lenné Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem Landschaftsgarten im englischen Stil umgestaltet wurde. Sehenswert sind weiterhin die Burgruine mit dem Fangelturm der Familie von Blankenburg- einst eines der mächtigsten Geschlechter in der Uckermark. Im Park erinnert die Königssäule an die Aufhebung der bäuerlichen Leibeigenschaft durch die Stein-Hardenbergschen Reformen.

Weithin bekannt ist das alljährliche Rosenfest in Wolfshagen- wer einmal nur die Hauptstraße des Ortes entlanggeht, wird erstaunt sein über die zahlreichen Königinnen der Blumen, die dort überall blühen.

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Letzte Änderung: 26.1.2005
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