Schwedt/Oder: Industriestadt am Nationalpark 

Shopping-Metropole, Kulturzentrum und Nationalpark: Schwedt/Oder hat mehr als Industrie und Plattenbauten.

Der Berlischky-Pavillon in Schwedt/Oder
Der Berlischky-Pavillon in Schwedt/Oder
Wenn man Schwedt hört, denkt man zunächst an Petrolchemie und rauchende Schornsteine. Das gehört zu Schwedt dazu- es ist eben das Industriezentrum in der Uckermark und mittlerweile auch einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte im Land Brandenburg. Auch andere große Industriebetriebe prägen das Bild der Stadt, wie z.B. die beiden Papierfabriken, die zu den größten Papierherstellern Europas gehören.

Schwedt hat aber mehr: Es ist ein kulturelles Zentrum der Uckermark, in dem unter anderem die Uckermärkischen Bühnen wirken- ein populäres Theater. Es ist auch ein Handelszentrum in der Uckermark, das mit mehreren Einkaufstempeln weit über die Kreisgrenzen hinaus Käufer anzieht. Es sind also vorwiegend urbane Aufgaben, die die Stadt für Besucher anziehend machen. Aus der Zeit vor der Industrialisierung ist noch einiges in der Altstadt im Zentrum von Schwedt/Oder erhalten. Sehenswert ist auch der Berlischky- Pavillon.

Was man jedoch angesichts der Stadt kaum vermutet: Mit dem Nationalpark "Unteres Odertal" hat Schwedt einen in Europa fast einzigartigen, auch für Touristen hochinteressanten Anziehungspunkt direkt vor der Haustür. In der weiten Polderlandschaft kann man ausgedehnte Radtouren auf den Deichen unternehmen, Unmengen von Wasservögeln beobachten, seltene Tiere erblicken oder mit den Rangern der Naturwacht auf Streifzug gehen. Wer es beschaulich mag, kann von Schwedt aus ausgedehnte Dampferfahrten bis zum Schiffshebewerk nach Niederfinow oder auch nach Szczecin (Polen) unternehmen.

Tourismusverein "Am Unteren Odertal", Berliner Straße 47, 16303 Schwedt/Oder; Tel.: (03332) 25590; Fax: (03332) 255959; e-Mail: touristinfo@unteres-odertal.de


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Letzte Änderung: 26.1.2005
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