Radtouren durch die Uckermark

Radfahren ist in der Uckermark eine der beliebtesten Bewegungsformen. Manchmal geht es über Stock und Stein, aber auch wer es bequemer liebt, findet ein zunehmend ausgebautes Radwegenetz.

"Naturbelassener" RadwegDie Uckermark ist für Radtouren bestens geeignet. Die Landschaft ist flach, die Natur bemerkenswert und der Verkehr hält sich in Grenzen. Ich habe nachfolgend einige meiner Lieblingstouren beschrieben. Ein paar Worte noch vorneweg:

Wer in der Uckermark so gut ausgebaute Fahrradwege wie in Holland oder im Münsterland erwartet, der liegt zur Zeit noch falsch. Man fährt hier auf relativ ruhigen Landstraßen mit wenig Verkehr, über die Felder geht es auf den landwirtschaftlichen Straßen (die oft etwas holperig sind) und die Wald- und Feldwege sind meist nur festgefahrene Sandwege. Man muß immer mal wieder damit rechnen, ein Stück Kopfsteinpflaster vor sich zu haben oder auch auf einem Feldweg ein paar großen Pfützen ausweichen zu müssen. Als Maschine sind also leise surrende Rennräder nicht so geeignet, und bei der Kleidung sollte man auf die weißen Söckchen und die neuen 150-Euro-Turnschuhe verzichten. Am besten fährt es sich mit einem Tourenrad (neudeutsch auch "Trekking-Bike" genannt) oder mit einem Mountain-Bike (die härtesten "Mountains" sind hier maximal 80 Meter hoch). Feste Schuhe sind für einen richtigen Radfahrer sowieso Pflicht.

Das Radwegenetz wird allerdings nach und nach ausgebaut. So kann man auf dem Oder-Neiße-Radweg schon ein ganzes Stück an der Oder bzw. dem Kanal langrollen, und der Uckermärkische Radrundweg wird von dort aus quer in die Uckermark hineinführen.

Die für mich schönste Jahreszeit zum Radfahren ist der Monat Mai: Da blühen hier die Rapsfelder und man sieht oft bis zum Horizont das leuchtende Gelb der Rapsblüten- ein Anblick, den man nicht mehr vergißt. Sehr gerne fahre ich auch an heißen Sommertagen. Dann ist das Getreide reif, und man kann den herrlichen, warmen Duft des Korns tief einatmen (das ist natürlich nichts für Allergiker). Einen See oder einen Bach zur Erfrischung findet man immer wieder, und kleine Dorfkneipen, in denen man draußen unter der Linde ein Bier schlürfen kann, gibts auch genug. Und wenn man dann abends heimrollt und der Staub des Tages sich langsam legt, trifft man immer wieder mal Gevatter Fuchs oder Familie Reh auf dem Weg über die Felder. Sie sollten es auch mal versuchen...

Als Ausgangspunkt für die Touren habe ich jeweils einen Bahnhof gewählt (mit der Bahn von Berlin).

Tourenvorschläge:



Diese Seite im WWW: www.heikostreich.de/uckermark/radtour.htm
Letzte Änderung: 11.2.2005
Impressum | Übersicht | E-Mail