Zützen, Stolpe und Criewen: Entdeckungsreise ins Untere Odertal

Unzählige Wasservögel, regelmäßige Hochwasser, ein Lennépark und Grütze als Waffe: Das Untere Odertal bietet mannigfaltige Eindrücke.

Der Grützpott bei Stolpe
Der Grützpott bei Stolpe
Die Dörfer Zützen, Stolpe und Criewen bieten sich als Ausgangspunkte für Entdeckungsreisen in den Nationalpark "Unteres Odertal" an: Eine einzigartige, naturnahe Flußauenlandschaft, deren Poldersystem Brut- und Rastplatz für unzählige Wasservögel ist. (Die Lage im Einzugsbereich der Oder sorgte beim Jahrhunderthochwasser im Sommer 1997 für sorgenvolle Tage und Nächte in beiden Orten, die bei einem Deichbruch akut gefährdet gewesen wären.)

In Stolpe können Sie den dicksten Burgfried Deutschlands, den "Grützpott" finden, dessen Mauern unglaubliche 6 Meter dick sind. Der Name des wehrhaften Bauwerkes soll von den Töpfen heißer Grütze herrühren, die die Verteidiger angeblich auf die Köpfe der Angreifer kippten, nachdem ihnen Steine und Pech ausgegangen waren. Vom Turm hat man einen faszinierenden Blick über die Uckermark.

In Criewen ist vor allem der von Lenné im englischen Stil angelegte Park ein Anziehungspunkt, in dem eine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert zahlreiche Besucher interessiert. Das Criewener Schloß wird derzeit als Sitz der Nationalparkverwaltung ausgebaut und wird auch das deutsch-polnische Umweltbildungszentrum aufnehmen. Dicht dabei gibt es auch ein ansehnliches  Besucherinformationszentrum.

Tourismusverein "Am Unteren Odertal", Berliner Straße 47, 16303 Schwedt/Oder; Tel.: (03332) 25590; Fax: (03332) 255959; e-Mail: touristinfo@unteres-odertal.de


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Letzte Änderung: 27.1.2005
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