Gemüse

Leider gibt es auf dieser Seite nur ein Rezept, und noch dazu eines, bei dem ich mich von einem Kanadier korrigieren lassen mußte.

Schmorgurken

Wenn die Gurken im Garten alle auf einmal reif sind und man keinen Gurkensalat mehr sehen kann, im Keller noch die selbsteingeweckten Gurken der letzten 10 Jahre stehen und die Gemahlin auch keine Gurkenmaske nötig hat, kann man ein einfaches, aber sehr wohlschmeckendes Gericht daraus bereiten: Schmorgurken. Man kann sie auch in großen Mengen zubereiten, weil sie sich auch einfrieren und dann im Winter essen lassen.

Man brät in einem Schmortopf zunächst eine derbe Portion durchwachsenen Speck aus und schwitzt darin Zwiebelwürfel goldgelb an. Inzwischen schält man die Gurken, die ruhig auch etwas größer sein dürfen, halbiert sie, schabt das wässrige Kerngehäuse etwas heraus und schneidet sie in in Würfel. Dann gibt man die Gurkenwürfel zum Speck in den Topf und würzt kräftig mit Salz und Pfeffer. Man gibt ganz wenig Wasser hinzu (da die Gurken selbst reichlich Wasser abgeben) und schmort die Gurken, bis sie weich, aber noch nicht zu schlabbrig sind. Mit etwas in Wasser angerührtem Mehl oder mit Soßenbinder wird das ganze etwas sämiger gemacht. Wer es etwas farbiger mag, kann auch ein paar Tomatenstücke mitschmoren oder zum Ansämen Ketchup nehmen. Zum Schluß werden die Gurken nochmals kräftig mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Man ißt die Schmorgurken mit Salzkartoffeln. Wer ohne Fleisch nicht auskommt, kann sich auch eine Boulette dazu braten.
 
(P.S.: Ein Kanadier, dessen deutsche Großeltern noch die hiesige Küche kennen, hat mich vor einiger Zeit per eMail darauf hingewiesen, daß an die Schmorgurken Zucker und Essig gehören.  Richtig: Wer es süß-sauer mag, verfahre so.) 


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Letzte Änderung: 10.2.2005
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